Wer auf traditionelle Weise Brot oder Brötchen backen möchte wie die Profis, ist mit qualitativ hochwertigem Bäckerleinen gut beraten. Es schafft ideale Bedingungen für die Ruhephase der Teiglinge und ist auch sonst vielseitig einsetzbar. Die Anwendung ist ebenso einfach wie effektiv. Du wolltest schon immer ein originales französisches Baguette backen? Mit einem Teigtuch aus Leinen kein Problem. Wir erklären dir, worauf es bei diesem praktischen Zubehör ankommt. 

Welche Eigenschaften zeichnen Bäckerleinen aus?

Profiqualität, wie sie auch in Bäckereien benutzt wird, besteht aus hochwertigem und unbehandeltem Naturleinen. Leinenfaser ist ein rein natürlicher pflanzlicher Rohstoff und daher lebensmittelecht. Es kann direkt mit Lebensmitteln in Kontakt gebracht werden – ohne gesundheitliche Bedenken. 

Die Webdichte ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die wesentlichen Eigenschaften des Backtuches geht. Ein original “Toile à couche” aus Frankreich gehört mit 380 g/m² zur schweren Qualität. Vom Gewicht her vergleichbar mit einem Kartoffelsack. Allerdings ist das Bäckerleinen weitaus hochwertiger verarbeitet. Mit Ausfranzschutz durch eine stabile Webkante. Bäckerleinen ist daher eine besonders nachhaltige Lösung, weil es häufig wiederverwendet werden kann. Richtige Pflege verlängert dabei die Nutzungsdauer des Backtuches.

Wie wird Bäckerleinen verwendet?

Das Teigtuch kommt während der Ruhezeit/Gare zum Einsatz. Es verhindert, dass der Teig austrocknet, und hält dabei die Temperatur konstant. Zusätzlich hat der Leinenstoff eine stützende Funktion für weiche Teiglinge. Du kannst beispielsweise Brötchen auf dem Tuch in Reihen anordnen. Vor jeder neuen Reihe ziehst du eine Stofffalte hoch. Wie eine Art stützende Zwischenwand. Gerade Baguettes ruhen wunderbar in einer solchen Leinenmulde. 

Wichtig ist, dass der Teig ganz in das Bäckerleinen eingehüllt ist. Du nimmst also die Hälfte des Backtuches als Unterlage und nutzt den Reststoff als Abdeckung. Du kannst ebenso mit einem Backblech arbeiten und dieses mit dem Leinentuch komplett abdecken. 

Wie wird verhindert, dass der Teig am Stoff anhaftet?

Um das Bemehlen kommst du auch beim Bäckerleinen nicht herum. Wie viel Mehl du dabei benötigst, ist abhängig von der Qualität des Leinenstoffes. Über Art und Zusammensetzung des Mehls gehen die Meinungen wie so oft auseinander. Eine Mischung aus Stärke und Roggenmehl hat sich bewährt – im Verhältnis 2:1.

Sollte klebriger Teig trotz allem am Bäckerleinen haften bleiben, hebst du das Tuch schräg an und hilfst sanft mit einem Schaber nach. Vorsicht mit der empfindlichen Teighaut. Restfeuchte im Tuch begünstigt ein Anhaften. Daher vor dem nächsten Einsatz gut austrocknen lassen und im Zweifelsfall auf Ersatz zurückgreifen.

Vorteile von Bäckerleinen gegenüber Gärkörbchen

Mit einem Gärkörbchen bist du in Bezug auf Form und Größe recht festgelegt. Wenn du die Vielfalt liebst und gern neue Rezepte ausprobierst, müsstest du also in mehrere Varianten investieren. Im Vergleich zum Bäckerleinen ist eine Sammlung von Körbchen erheblich teurer. Zudem kannst du ein Leinentuch platzsparend unterbringen. Gerade für begrenzte Stauflächen in kleinen Küchen ein Gewinn. Im Vergleich zum Gärkörbchen ist das Bäckerleinen flexibel. Ein klarer Vorteil, wenn es um das vorsichtige Ablösen der Teiglinge geht. 

In welchen Größen ist Bäckerleinen erhältlich?

Die Auswahl an verschiedenen Maßen ist vielfältig. Für den Gelegenheitsbäcker bis zur Backstube findet jeder das passende Angebot. Das Original aus Frankreich bekommst du in einer Breite von 60 cm auch als Meterware. So kannst du die Arbeitsfläche deiner Küche optimal ausnutzen. Nicht vergessen, dass du zwei Lagen Stoff benötigst. Wenn du die Zwischenfalten dazurechnest, eher mehr. Platz für viele Baguettes oder Brötchen.

Als Standardmaße für Fertigprodukte sind beispielsweise erhältlich:

  • 50 x 60 cm
  • 75 x 45 cm
  • 70 x 120 cm
  • 60 x 160 cm

Für einzelne Brote oder wenige Brötchen sind auch kleine Backtücher ausreichend. Für Baguettes sollte es ein Tuch von mindestens 60 x 100 cm sein. Wer hier am falschen Ende spart, wird möglicherweise enttäuscht. Schließlich soll das Tuch zuverlässig vor Zugluft schützen.

Wie wird Bäckerleinen gereinigt und gepflegt?

Leinen ist empfindlich und bedarf sorgfältiger Pflege. Nach dem Gebrauch ausschütteln und ausgiebig trocknen lassen. Im Anschluss auf eingetrocknete Teigreste kontrollieren und diese gegebenenfalls abschaben. Danach kannst du das Backtuch ohne Bedenken wiederverwenden. 

Waschen ist also nicht zwingend erforderlich. Wenn du dich von Zeit zu Zeit dafür entscheidest, ist schonendes Flüssigwaschmittel die beste Wahl – ohne optische Aufheller. Keinen Weichspüler verwenden! Waschgang: 60° mit Schonschleudern. Da Leinen sehr viel Wasser aufnehmen kann, ist gründliches Spülen besonders wichtig. 

Dass Leinen bei der Wäsche einläuft, ist normal. Durch Bügeln kannst du die ursprüngliche Form wiederherstellen. Am besten im feuchten Zustand und mit viel Dampf. Handwäsche schützt vorm Einlaufen. Zudem kannst du besser prüfen, ob das Waschmittel restlos ausgespült wurde. 

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wo kann man Bäckerleinen kaufen?

Du kannst dein Teigtuch im Fachhandel erwerben oder auf zahlreiche Onlineangebote zurückgreifen. Inklusive der bekannten Marktplätze.

Was ist in Bezug auf die Stärke zu beachten?

Zuallererst sollte es sich um 100 % Leinen handeln und kein Gemisch aus Leinen und Baumwolle. Die Stärke ergibt sich aus der Webdichte. Zwei Werte sind vorrangig im Handel anzutreffen: 240 und 400 g/m². Das leichte Tuch ist weicher aber weniger stabil und stützend. 

Muss das Backtuch vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden?

Hier gibt es unterschiedliche Standpunkte. Die einen raten dringend davon ab, um die Stabilität zu erhalten. Die anderen empfehlen, gleich zweimal zu waschen (ohne Waschmittel), um das Tuch flexibler zu machen. Insgesamt mehr eine Frage der Philosophie und der Verwendung.

Warum nicht Backpapier nehmen?

Backpapier nimmt die Feuchtigkeit auf. In der Folge kleben weiche Teiglinge am Papier fest.

Ist Bäckerleinen auch zur Frischhaltung von Brot geeignet?

Gebackenes Brot ist in Bäckerleinen gehüllt vor dem Austrocknen besser geschützt. Spezielle Leinensäckchen erfüllen ihre Aufgabe nicht besser als der lose Stoff. Im Gegenteil: Die Leinenqualität eines professionellen Teigtuches ist unschlagbar. Du wirst den Unterschied bemerken. 

Fazit

Brotbacken mit Bäckerleinen ist unkompliziert, macht Spaß und sorgt für bessere Ergebnisse. Nutze die natürlichen Eigenschaften der Leinenfaser. Warum nicht die Tricks der Profis übernehmen, wenn es so einfach geht? Eine lohnende Anschaffung – auch für Gelegenheitsbäcker.

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  • 100% Leinen angebaut in Frankreich gewebt und genäht in Polen. Nicht gefärbt naturbelassen und unbehandelt. Waschbar bei 40 °C.

Letzte Aktualisierung am 23.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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