Ob Suppen, Soßen, Pürees oder Babybrei, ein Stabmixer ist in der Küche unverzichtbar. Doch so praktisch der Pürierstab auch ist, so störend kann das Kabel mitunter sein. Wir haben uns daher den Akku-Stabmixer von KitchenAid einmal genau angeschaut und ihn in einem Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

Das Video von unserem echtem Praxistest

Unboxing und erster Eindruck

Wir haben uns für unseren Test für die Basisversion mit Pürieraufsatz und Mixbehälter entschieden. Der Mixbehälter besteht aus transparentem Kunststoff und ist BPA-frei. Er hat ein Fassungsvermögen von 700 Millilitern, eine aufgeprägte Messskala und einen Deckel aus schwarzem Kunststoff. Zum Lieferumfang gehören außerdem das Ladegerät mit Netzstecker und einer Kabellänge von etwa 150 Zentimetern und ein praktischer Topfschutz aus Kunststoff. Er lässt sich leicht aufsetzen und abnehmen und schützt den Boden empfindlicher Töpfe, wenn direkt im Topf gemixt wird.

Das Laden ist nur so möglich, das verhindert aber ein versehentliches Auslösen

Wie wir es von KitchenAid gewohnt sind, machen sowohl der Stabmixer als auch das Zubehör einen hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck. Für unser Testgerät haben wir uns für die Farbe Mattschwarz entschieden, optional ist der Stabmixer in den Farben Creme, Dunkelgrau und dem bekannten KitchenAid-Rot erhältlich.

Die Eckdaten

Der Stabmixer von KitchenAid ist mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Er hat eine Leistung von 16 Watt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und das Messer ist aus Edelstahl. Der Mischerarm ist spülmaschinenfest und daher pflegeleicht. Je nach eingestellter Geschwindigkeitsstufe drehen sich die Messer mit 100 bis 2.300 Umdrehungen pro Minute. Der Preis für den Akku-Stabmixer von KitchenAid liegt bei etwa 140 Euro.

Bedienung und Handhabung

Die Handhabung des Stabmixers von KitchenAid ist sehr intuitiv und hat uns gut gefallen. Die Geschwindigkeit lässt sich einstellen und oben ist eine Akku-Ladestandsanzeige angebracht. Je nach Ladestand leuchtet sie grün, gelb oder rot.

Wie fast alle Akku-Stabmixer ist auch das Gerät von KitchenAid mit einem Sicherheitsschalter ausgestattet. Das heißt, es müssen zwei Knöpfe gedrückt werden, um das Gerät zu starten. Beim KitchenAid-Pürierstab sind diese beiden Knöpfe an der Vorder- und Rückseite des Griffs angebracht. Der hinten angebrachte Sicherheitsschalter ist etwas größer und wird automatisch mit der Handfläche gedrückt. Vorn befindet sich der Einschaltknopf, der aktiv gedrückt werden muss.

Dieses System ist intuitiv und ergonomisch und hat uns sehr gut gefallen. Auch bei längerer Nutzung liegt der Stabmixer von KitchenAid damit gut in der Hand.

Praxistest: Kürbissuppe

Nach dem ersten Augenschein wollten wir sehen, wie sich der Stabmixer von KitchenAid in der Praxis schlägt. Dazu haben wir eine Kürbissuppe vorbereitet. Nachdem wir das Gemüse geschält und angedünstet haben, haben wir es mit Wasser aufgegossen und köcheln lassen. Als das Gemüse gar war, haben wir Gewürze und etwas Kokosmilch hinzugefügt und dann kam der Stabmixer zum Einsatz.

Unsere Suppe haben wir in einem gut gefüllten 4,5-Liter-Topf gekocht und der Stabmixer kam sehr gut zurecht. Bezüglich der Performance gab es keinen Unterschied zu unserem kabelgebundenen Stabmixer und er hat die Suppe fein püriert und durchgemixt.

Der Mischarm hat eine Länge von 20,3 Zentimetern und passt damit auch in tiefere Gefäße. Das Messer aus Edelstahl ist mit vier Klingen ausgestattet und hat eine gute Schneidleistung, die unser weichgekochtes Gemüse ganz nach unseren Erwartungen püriert hat.

Auch die Akkulaufzeit war für diesen Test mehr als ausreichend. Das praktische Handling des Akku-Stabmixers, ohne durch das Netzkabel im Bewegungsradius eingeschränkt zu sein, hat uns wirklich sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen, kabelgebundenen Stabmixer ist das wirklich noch einmal ein sehr großes Plus.

Praxistest: Akkulaufzeit

Die Laufzeit des Akkus ist bei jedem akkubetriebenen Gerät ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund haben wir uns den Akku in einem zweiten Praxistest noch einmal ganz genau angeschaut.

Zunächst haben wir dazu alle Akkus voll aufgeladen. Besonders gut gefallen hat uns dabei die Platzierung der Ladebuchse. Sie ist bei dem Stabmixer von KitchenAid in der Arretierung für den Pürierarm platziert. Dadurch ist sie, wenn das Gerät in Betrieb ist, gut geschützt vor Verschmutzungen und das Eindringen von Flüssigkeiten. Wer gerne und viel kocht weiß, dass es in der Küche auch hektisch werden kann und Küchengeräte einfach mal schnell auf der Arbeitsplatte abgelegt werden müssen, auf der sich im Eifer des Gefechts durchaus Kleckse und Reste von Flüssigkeit befinden können. Die Platzierung des Ladeanschlusses des KitchenAid-Pürierstabs stellt sicher, dass auch im größten Küchenchaos keine Flüssigkeiten oder Verschmutzungen durch den Ladeanschluss eindringen können.

Das Gerät von KitchenAid hat eine Schnellladefunktion und ist bei komplett leerem Akku innerhalb von zwei Stunden voll aufgeladen. Im Alltag ist es jedoch nicht erforderlich, den Stabmixer jedes Mal vor der Nutzung voll aufzuladen. Eine Schnellladung von 20 Minuten ist durchaus ausreichend, um einen Smoothie oder eine leichte Suppe durchzumixen.

Nachdem der Akku voll aufgeladen war, haben wir die Akkulaufzeit getestet. Wir haben eine Schüssel mit Wasser gefüllt und den Stabmixer darin zunächst 5 Minuten laufen lassen. Das hat der Akku völlig problemlos durchgehalten. Unmittelbar danach haben wir das ganze wiederholt und der Pürierstab musste noch mal 5 Minuten durchlaufen.

Nach Ablauf der zweiten 5 Minuten zeigte der Pürierstab eine Warnung bezüglich des Akkuladestands an. Nun wollten wir wissen, wie lange der Akku noch durchhält, und haben ihn einfach weiterlaufen lassen. Nach einer weiteren Minute und 10 Sekunden gab der Akku schließlich seinen Geist auf. Damit kommen wir bei dem KitchenAid-Stabmixer auf eine gesamte Akkulaufzeit von etwa 11 Minuten. Für alle alltäglichen Arbeiten im Haushalt ist das nach unserer Erfahrung durchaus ausreichend.

Akku-Stabmixer von KitchenAid: Unser Fazit

Der Akku-Stabmixer von KitchenAid konnte uns in unserem Test wirklich überzeugen. Besonders gut gefallen haben uns die einfache und ergonomische Handhabung sowie die sehr gut durchdachte Platzierung des Ladeanschlusses. Die Akkulaufzeit von gut 10 Minuten könnte etwas länger sein, ist aber in der Praxis aus unserer Erfahrung für alle gängigen Arbeiten durchaus ausreichend. Mit der Schnellladefunktion ist der Pürierstab außerdem auch schnell wieder aufgeladen. Von uns bei Teigwelt gibt es einen klaren Daumen hoch für den Akku-Stabmixer von KitchenAid.

Letzte Aktualisierung am 2.03.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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