Für viele ist der Weg zur Arbeit gleichzeitig auch der Weg zum Bäcker. Denn wer hat schon morgens Lust und Zeit frische Brötchen zu Backen? Was mir daran nicht gefällt, sind die sehr hohen Preise der Bäcker und die Ungewissheit ob der lokale Bäcker noch handwerklich Brot und Brötchen ohne Zusatzstoff oder Enzyme backt. Selbstverständlich hat man nach ein paar Jahren oder Monaten alle Bäcker ausprobiert, die auf dem Weg liegen und sich für deinen Lieblings-Teigwaren Händler entschieden. Aber dennoch ist es für mich besser immer die eigenen Brötchen zu essen. Dort weiss ich was drin ist und dass Sie schmecken (und wenn nicht, bin ich wenigstens selbst Schuld 😉 )

Welche Alternativen gibt es also? 

  1. Den Teig am Vorabend vorbereiten und morgens vor dem Duschen den Backofen anschmeißen und die Brötchen backen. Dafür benötigt man natürlich etwas mehr Zeit, hat aber backfrische Brötchen und das Haus / die Wohnung riecht herrlich nach Brötchen.

Hier würde ich das Rezept meiner Sonntagsbrötchen empfehlen. Dort wird der Teig am Vortag vorbereitet und dann am muss man nächsten Tag nur noch gebacken werden. 

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  1. Hat das Büro eine eigene Küche, die mit einem Backofen ausgestattet ist, kann man auch einfach die eigenen Teiglinge einfrieren und mit zur Arbeit nehmen. Dabei macht es auch gar nichts, wenn diese unterwegs etwas antauen. Das ändert an der Qualität nichts. Da ggf. auch mehrere Kollegen das gleiche „Problem“ haben könnte, kann mich wunderbar zusammen tun. Dann bringt jeder abwechselt seine selbst hergestellten Teiglinge mit. So hat man auch immer mal wieder neue Inspirationen und kann sich gegenseitig anstacheln mal etwas neues auszuprobieren. Das stärkt für mich enorm den Zusammenhalt. Selbstverständlich muss dazu die Büroküche einigermaßen gut ausgestattet sein, aber das sollte man durchaus mit der Geschäftsführung besprechen. Denn gerade zu Zeiten von Homeoffice, ist der soziale Charakter dabei nicht zu vergessen, wenn man schon im Büro ist. Auf der Website von stattura.de habe ich die aktuellen Büroküchentrend gerade gefunden. Das eine Küche mittlerweile ein fester Part im Büro ist, ist zweifellos klar. Ob das Backen dort auch Einzug erhält, werden wir sehen. Ich wäre für meinen Teil, ein ganz klarer Befürworter davon.
  2. Gute Aufbackbrötchen kaufen. Ich bin zwar kein Freund von den Fertigprodukten, aber auch hier muss man ganz klar unterscheiden. Es gibt deutliche Qualitätsunterschiede. Es gibt durchaus sehr gute Aufbackware. Das Problem, dass ich dort sehe, man braucht sehr lange um rauszufinden welche Produkte gut sind. Und teilweise erfährt man gar nicht richtig welche Enzyme vor dem Backen hinzugefügt wurden sind. Das schimpft sich dann „nicht deklkarierungspflichtige Zusatzstoffe“. Daher greife ich dazu wirklich sehr selten und versuche das zu vermeiden. Ich finde es aber preislich immer noch Interessanter als den Gang zum lokalen Bäcker. Gerade gestern habe ich bei mir um die Ecke wieder einen kleinen schnuckligen Bäcker gesehen. Alles sah nach Handwerk aus, war schön dekoriert und es wurde mit „traditions Bäcker“ geworben. Morgens sah ich dann einen weißen Transporter ohne Aufschrift der Harry Kisten verladen hat. Das ärgert mich und ich fühle mich fast schon getäuscht. 

Für mich ist das Aufbacken von eigenen Teiglingen oder sehr guten gekauften immer noch der einzige Weg. Dafür muss natürlich die Küche im Büro mit einem Backofen ausgestattet sein, aber das ist zum Glück immer häufiger der Fall. Es ärgert mich regelrecht, dass so viele Bäcker die Preise immer weiter anheben und dann selbst fertige Backmischungen oder Teiglinge im Großhandel kaufen. Meiner Meinung verliert sich so das Handwerk und damit auch die Kunden. Nicht selten sind die Brötchenpreise schon bei über einem Euro. Von belegten Brötchen gar nicht zu sprechen. Diese sind noch um einiges teurer. Es ist gar nicht lange her, da habe ich mir noch jeden Morgen ein oder zwei belegte Brötchen gekauft und im Büro gegessen. Wenn man sich das auf 10 Jahre hochrechnet, kommt schon ein ganzer Stiefel Geld zusammen.

Daher freue ich mich umso mehr, dass ich das Backen für mich entdeckt habe. Mit etwas Routine gelingt das auch wirklich leicht.

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